Kreissägen-Opfer am Heiligen Abend daheim

Es war eine medizinische Sensation! In einer 13-Stunden-OP nähten die Ärzte im Linzer AKh Kreissägen-Opfer Zsolt Nemeth (41) die linke Hand wieder an. Am Mittwoch durfte er aus dem Spital.
Es war eine medizinische Sensation! In einer 13-Stunden-OP nähten die Ärzte im Linzer AKh die linke Hand wieder an. Am Mittwoch durfte er aus dem Spital.

Anfang Dezember sah es alles andere als so aus, als ob der Tischler Zsolt Nemeth Weihnachten daheim bei seiner Familie feiern könnte. Bei einem Arbeitsunfall verlor er die linke Hand – Knochen, zwölf Sehnen, fünf Arterien, Venen und Nerven waren durchtrennt.

Die beiden AKh-Oberärzte Richard Schnelzer und Stefan Froschauer nähten ihm in einer 13-Stunden-OP die Hand wieder an. Schon Tage danach konnte er zum ersten Mal nach dem Unfall seine Frau wieder umarmen. Und er macht weiter Fortschritte, die Hand ist gut durchblutet.

Am Mittwoch durfte Nemeth das AKh verlassen.

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