Russische Spione nutzen offenbar Tinder, um mit deutschen Politikern und Mitgliedern der Bundeswehr in Kontakt zu treten und ihnen geheime Informationen zu entlocken. Dies berichtet die deutsche Spionageabwehr – Namen werden aber freilich keine genannt.
Der deutsche Militärische Abschirmdienst bestätigt gegenüber der "Welt am Sonntag", dass russische Agenten soziale Medien, einschließlich Tinder, nutzen, um Kontakte zu Mitgliedern der Bundeswehr herzustellen und sie als Informationsquellen zu rekrutieren.
Das deutsche Bundesamt für Verfassungsschutz hat davor gewarnt, dass sich die russische Spionage in Deutschland auf dem gleichen Niveau befindet wie zu Zeiten des Kalten Krieges. Andere Regierungen haben bereits davor gewarnt, dass ausländische Geheimdienste Dating-Apps nutzen könnten, um Informationen zu sammeln.