Das russische Außenministerium war während des US-Wahlkampfes in Kontakt mit dem Team von Donald Trump. Das hat Russlands Vizeaußenminister Sergej Riabkow nun bestätigt. Sowohl Trump als auch der russische Präsident Wladimir Putin hatten solche Kontakte stets bestritten.
Das russische Außenministerium war während des US-Wahlkampfes in Kontakt mit dem Team von Donald Trump. Das hat Russlands Vizeaußenminister Sergej Riabkow nun bestätigt. Sowohl Trump als auch der russische Präsident Wladimir Putin hatten solche Kontakte stets bestritten.
Sowohl Donald Trump als auch Wladimir Putin hatten Kontakte zu einander den ganzen Wahlkampf über dementiert. Nun gab der Vizeaußenminister Russlands in einem Interview mit der russischen Agentur Interfax zu, dass der Kreml mit Trumps Wahlkampfteam in Verbindung gewesen sei.
Auf die Frage nach Kontakten antwortete er: "Natürlich, wir kennen die meisten Leute aus seinem Anhang." Die Mitarbeiter Trumps seien "in den Vereinigten Staaten immer im Rampenlicht gestanden" und hätten hochrangige Positionen innegehabt. "Ich kann nicht für alle sprechen, aber eine ganze Menge haben Kontakte zu russischen Abgesandten", erklärte Riabkow.
Das demokratische Lager hatte Trump während des Wahlkampfes immer wieder Kontakte zum Kreml vorgeworfen. Putin warfen sie vor, durch Hacker-Attacken Einfluss auf den US-Wahlkampf auszuüben. Das Team der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton hatte Kontakt zu Kreml-Abgesandten strikt verweigert.