Was die Mariahilfer Straße für Wien ist, ist die Kremser Gasse in weitaus kleinerer Relation für St. Pölten. Schon 2017 wurde dort mit Sanierungsarbeiten begonnen, seither war der Untergrund immer wieder geöffnet, die vielen Geschäfte teils nur umständlich erreichbar. Damit ist jetzt bald Schluss.
Derzeit wird in der südlichen Kremser Gasse noch der Boden mit 6.800 Steinen gepflastert, bei beiden Arbeiten ist die Fertigstellung mit Ende September vorgesehen. Das Ende der Fuzo-Sanierung in der Kremsergasse will die Stadt nun gebührlich feiern. Ein Eröffnungsfest in Form eines „Pflasteropenings“ ist seitens der Marketing St. Pölten für Oktober geplant.
Grund für die Umfangreichen Arbeiten waren notwendige Leitungserneuerungen in der gesamten Innenstadt waren dringend notwendige Leitungserneuerungen. Allein im heurigen Einbauabschnitt wurden 3.400 Laufmeter Leitungen verlegt, das entspricht ungefähr der Länge von 34 Fußballfeldern, die der Länge nach aneinandergereiht sind.
Ganz abgeschlossen sind die Arbeiten in der Innenstadt aber noch nicht. Im kommenden Jahr ist die Erneuerung der Versorgungsleitungen in der Schreinergasse vorgesehen. Die Pflasterung der Oberfläche ist jeweils im darauffolgenden Jahr nach den Leitungsarbeiten geplant, sodass im kommenden Jahr die Pflasterung der Rathausgasse, des Riemerplatzes und der westlichen Wiener Straße projektiert ist.