Den kompletten Juni war es ruhig um die Klima-Kleber, nun sind sie wieder da. Aktivisten der "Letzten Generation" haben um 7 Uhr in Innsbruck die Kreuzung Haller/Anton-Rauch-Str. friedlich zum Stehen gebracht. "Wann nimmt unsere Regierung die Fakten ernst und setzt die 93 Forderungen des demokratisch legitimierten Klimarates um?", twittern sie dazu.
Mehrere Aktivisten blockieren die Straße, Busse des Nahverkehrs können über die rechte Spur aber vorbeifahren. Das ganze passiert offenbar mit göttlichem Segen: Dem Anschein nach ist auch eine Nonne Teil des Protests. Sie hält mit einem anderen Aktivisten gemeinsam ein Schild, auf welchem steht: "Wir wurden in ein schönes Paradies hineingeboren und hinterlassen der kommenden Generation eine Klimahölle. Das ist Unrecht!"
Mit dabei ist auch ÖSV-Abfahrer Julian Schütter. "Wer sich friedlich für den Erhalt unserer Lebensgrundlage einsetzt, ist nicht kriminell, sondern heldenhaft", sagt das Kipferl-verteilende Ski-Ass. "Wer wiederum nix sagt und schweigt, unterstützt somit die weitere Zerstörung und somit das eigentliche Verbrechen."