Krieau-Bauten sollen Wohnungen weichen

Bild: Hertel Sabine

Teile des altehrwürdigen Trabrennvereins in der Krieau (Leopoldstadt) sollen verbaut werden. Ein Immobilienentwickler, der die Fläche von der Stadt erworben hat, plant ein Viertel mit Wohnungen und Büros. Die Rennbahn selbst soll nicht betroffen sein.

Die private "IC Projektentwicklung" (ICP) will das Verwaltungsgebäude, eine der zwei baufälligen Tribünen sowie die Stallungen in Wohnungen und Büros umwandeln. Bestätigt wurden diese Pläne laut "Falter" vom Präsidenten des Trabrennvereins, dem ehemaligen Nationalratsabgeordneten Anton Gaál. Die anderen Tribünen sowie die Rennbahn selbst sollen aber "unangetastet bleiben".

Im Moment verhandelt die ICP mit dem Denkmalamt, dem Trabrennverein und der Stadt Wien. Diese hatte das Grätzel rund um die Krieau 2004 einem Public-Private-Partnership-Projekt zur Entwicklung übertragen. Spannend: Aus einer der beteiligten Privatfirmen ging später eben die ICP hervor.

Auch das Kontrollamt hatte sich 2006 für den Deal interessiert. Denn es hielt den Kaufpreis von 32,1 Millionen Euro für zu niedrig. Das Denkmalamt war am Mittwoch für ein Statement zum Verhandlungsstand für "Heute" nicht erreichbar.

Robert Zwickelsdorfer

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