Während Österreich voll von der vierten Corona-Welle getroffen wird, die neue Omikron-Virusvariante Kopfzerbrechen macht, weilen die Ski-Stars in Kanada. In Lake Louise steigt am Abend (20:15 Uhr) die erste Abfahrt der Saison.
Für einen Sieg würde es 45.000 Franken geben, umgerechnet 43.000 Euro. In Kitzbühel kassiert der Rennsieger 100.000 Euro - im Vergleich zu Weltsportarten eine Kleinigkeit.
Im Tennis zum Beispiel hat alleine Novak Djokovic neun Millionen Dollar an Preisgeld gewonnen, Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo soll inklusive Werbe-Deals ein Jahresgehalt von knapp 125 Millionen Dollar einstreifen.
Für Ski-Star Kriechmayr sind aber auch die Weltcup-Prämien ausreichend: "Wir müssen so ehrlich sein, dass Skifahren eben keine Weltsportart ist. So gesehen können wir schon relativ viel Geld verdienen", sagt der Oberösterreicher in der Krone.
„"Wäre besser, die Pflegekräfte besser zu bezahlen als das Geld in Spitzensportler zu stecken."“
Sollte er das Kunststück schaffen, alle 18 Speed-Rennen zu gewinnen, würde er 889.600 Euro an Preisgeld einstreifen: "Passt", lacht Kriechmayr.
Und schickt eine wichtige Botschaft hinterher: "Ich bin aber der Meinung, es wäre besser, die Pflegekräfte besser zu bezahlen als das Geld in Spitzensportler zu stecken."