Krieg gegen IS: Irakische Armee in Mossul eingedrungen

Bild: Reuters

Der Sturm auf die IS-Hochburg Mossul schreitet offenbar erfolgreich voran: Irakische Spezialeinheiten haben am Dienstagmorgen nicht nur die Stadtgrenzen erreicht, sie sind auch erstmals unter Beschuss in Randbezirke vorgedrungen.

Laut einem BBC-Journalisten, der mit den Anti-Terroreinheiten unterwegs ist, gäbe es heftigen Widerstand seitens der IS-Kämpfer, die auch Raketenwerfer gegen die Soldaten einsetzen.

Der irakische Premierminister Haider al-Abadi hatte die Terroristen am Montagabend aufgefordert, sich zu "ergeben oder zu sterben" Es gäbe keine Möglichkeit zu fliehen. Die Truppen würden von allen Seiten auf Mossul vorrücken und "den Kopf der Schlange abschneiden".

Eine rund 50.000 Soldaten starke Koalition aus irakischer Armee, kurdischen Peschmerga, sunnitischen und schiitischen Milizen hat Mitte Oktober begonnen, gegen die letzte im Irak verbliebene Hochburg des IS vorzugehen. In Mossul werden 3.000 bis 5.000 Terroristen und noch 1,5 Millionen Zivilisten vermutet.

 

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