Kriegsrelikte im Nussensee

Explosives Material in See entdeckt – Areal gesperrt

Kriegsrelikte tauchen wegen extremer Trockenheit im Nussensee auf. Das Bundesheer untersucht, Sperre könnte mehrere Tage dauern.
Oberösterreich Heute
26.07.2026, 16:02
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Der Entminungsdienst vom Bundesheer ist im Einsatz. Rund um den Nussensee in OÖ gibt es eine Sperre, die laut Bezirkshauptmann Alois Lanz mehrere Tage dauern könnte, weil der ganze See genau untersucht werden soll. Danach wird das ganze Material entsorgt. "Der Entminungsdienst schaut, dass die Gefahr dann nicht mehr vorhanden ist", sagte der Bezirkshauptmann.

Wegen der anhaltenden Trockenheit ist der Wasserstand im Nussensee so niedrig, dass Kriegsrelikte an die Oberfläche gekommen sind. Die Relikte wurden am Samstagabend von Besuchern entdeckt und gleich bei der Polizei gemeldet. Wie der ORF OÖ berichtet, wird damit gerechnet, dass der Pegel weiter sinkt, solange kein Regen fällt. Dann könnten womöglich noch mehr Relikte auftauchen, so Lanz.

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Bis auf Weiteres ist das Betreten des Uferbereichs und das Begehen des Rundwegs rund um den Nussensee verboten. Auch die Bewohner und Wanderer in der Gegend sind schon informiert worden, sagt die Bad Ischler Bürgermeisterin Ines Schiller (SPÖ).

Der Nussensee ist momentan extrem ausgetrocknet. Aus der Geschichte weiß man, dass gerade im Zweiten Weltkrieg im Nussensee Kriegsmaterial versteckt wurde, so die Bürgermeisterin. "Wenn der See aber normal gefüllt ist, dann kommt man ja beim Schwimmen nicht auf den Boden. Aber so ausgetrocknet wie derzeit habe ich den Nussensee noch nie erlebt." Es fehlen viele Meter Wasser. Damit sich der See wieder füllt, müsste es etwa zwei Wochen durchgehend regnen.

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