Krim-Brücke eröffnet: Putin hinterm Steuer

Russlands Präsident Wladimir Putin setzte sich für die Eröffnung der umstrittenen Krim-Brücke ans Steuer eines LKW.

Selbst ist der Mann: Wladimir Putin hat heute die umstrittene Brücke zwischen dem Kernland und der annektierten Halbinsel Krim für den Autoverkehr freigegeben – und zwar höchstpersönlich! Am Steuer eines quietschorangen Lastwagens fuhr der Kremlchef die 19 Kilometer lange Strecke ab – natürlich nicht, ohne das perfekt in Szene zu setzen: Das Staatsfernsehen übertrug die "spektakuläre Fahrt " live.

Der russische Präsident kam nicht alleine

Putin folgten Dutzende Lastwagen in einer Kolonne. Die Brücke über die Meerenge von Kertsch verbindet das russische Kernland mit der Krim, denn Russland hat keinen direkten Landweg dorthin. Die Brücke ist umstritten, denn: Der Kreml hat sich die Krim nach einem umstrittenen Referendum 2014 einverleibt. Die Ukraine sieht die Halbinsel weiterhin als Teil ihres Staatsgebiets.

Bereits bevor Putin in seinem LKW davonbrauste, sprach er den

Bauarbeitern Dank für ihren Einsatz aus. "Das hier ist der erste Teil, aber wahrscheinlich auch der wichtigste", sagte der Kremlchef. Bereits ab morgen können Autofahrer die Straße nutzen.

(isa)

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