Im Gymnasium Schwechat war heute in der Früh die Hölle los: Denn zehn Kripobeamte durchsuchten die Schule, stellten schließlich Computer und Dateien sicher.
Besorgte Eltern hatten Anzeige erstattet, dass ein Lehrer öfters ein unzüchtiges Verhalten an den Tag lege und auch Kinder bedrängt hätte. Der Pädagoge wurde wegen des Verdachtes der sexuellen Nötigung von der Polizei mitgenommen (zur Nachschau an der privaten Wohnadresse des Wieners und zur Vernehmung). Für den Lehrer gilt die Unschuldsvermutung. Mittlerweile wurde auch der nö. Landesschulrat, Johann Heuras, erreicht, gegenüber "Heute" bestätigte Heuras: "Der betroffene Lehrer ist mit sofortiger Wirkung und bis zur vollständigen Aufklärung des Sachverhaltes suspendiert. Bei einer Verurteilung gibt es noch dazu ein lebenslanges Berufsverbot." Staatsanwalt Friedrich Köhl: "Ja, es gab eine Hausdurchsuchung eine Anzeige auf freiem Fuß, der Lehrer wurde nicht festgenommen."
Wie berichtet, hatte es in den vergangenen Monaten immer wieder Zwischenfälle mit Lehrern in NÖ gegeben.
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