Krismer im Spital: Wasser durch Montagefehler?

"High Noon" im Landesklinikum Baden: Punkt 12 Uhr betrat Badens Vize-Stadtchefin Helga Krismer (Grüne) das Klinikum Baden. Grund: die jüngste Pannenserie.

Pilzbefall auf der Intensivstation samt Evakuierung, dann ein Kleinbrand und Wasserschaden, dann die Räumung der Psychiatrie und der Ambulanz ("Heute" berichtete jeweils) - für Helga Krismer sind die jüngsten Ereignisse besorgniserregend. Daher ging sie - am Montag zu Mittag - angekündigt ins Spital, um sich ein Bild von dem Pannen-Klinikum zu machen.

Und Krismers Ansage und Transparenz-Einforderung erweckte die Mobilität einiger wichtiger Beteiligter: Primar, Badens Bürgermeister Stefan Szirucsek (VP), ein Verantwortlicher der Landeskliniken-Holding sowie einige Bauherren nahmen die "Einladung" prompt an und erwarteten die nö. Grünen-Chefin am Montag schon in der Eingangshalle des Krisen-Krankenhauses.

Dann wurde diskutiert, erörtert und Ursachenforschung betrieben. Die Kurzfassung: "Ein Regenwasserrohr ist geborsten und das Wasser hat somit rund 6.000 Quadratmeter Keller überflutet. Dieser Teil ist jetzt durch eine Schleuse abgeriegelt. Es hat den Anschein, dass es sich um einen Montage-Fehler handelt", so die Vize-Bürgermeisterin. Aber: Der Millionenschaden dürfte noch in die Gewährleistung fallen. "Es läuft aber noch die Bestandsaufnahme", betont Krismer. Alle Verantwortlichen waren sich indes einig, dass die Kommunikation nicht reibungslos gelaufen ist.

(Lie)

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Christoph BadeltGood NewsNiederösterreichKrankenhaus

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