Krismer Spitzenkandidatin der Grünen bei Landtagswahl

Helga Krismer
Helga KrismerDie Grünen NÖ
Zwar geht die Landtagswahl erst 2023 über die Bühne, die Grünen kürten Helga Krismer bereits jetzt zur Listenersten.

Helga Krismer wird bei der für Anfang 2023 geplanten niederösterreichischen Landtagswahl erneut als Spitzenkandidatin für die Grünen antreten. Die Landessprecherin der Partei erhielt am Sonntag bei der Wahl zur Listenersten am Landeskongress in Waidhofen an der Ybbs 90 Prozent der Delegiertenstimmen. Auf Rang zwei und drei wurden die Landtagsabgeordneten Georg Ecker aus Hollabrunn und Silvia Moser aus Zwettl gewählt.

Auf dem vierten Listenplatz der Grünen wird bei der nächsten Landtagswahl Dominic Hörlezeder, Vizestadtchef in Amstetten, zu finden sein. Als Gegenkandidatin ab Rang eins trat beim Landeskongress jeweils Barbara Prewein, Vizebürgermeisterin in Zeiselmauer-Wolfpassing (Bezirk Tulln), an.

"Mehr Stimmen für eine intakte Umwelt"

Die Badener Vizebürgermeisterin Krismer, die seit 18 Jahren im NÖ Landtag sitzt, sieht sich laut Aussendung durch das Ergebnis in ihrer Arbeit bestätigt: "Unsere Ziele sind klar und einfach: Wir wollen ein Überleben in naher Zukunft und ein gutes Leben für jede Person in unserem Land. Es geht bei der nächsten Landtagswahl um mehr Stimmen für eine intakte Umwelt." Die Grünen wollen laut Krismer "eine Partei sein, die weiterhin Haltung zeigt, wo andere Hass säen und die gestärkt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner wie bisher auf die Finger schaut".

Drei Mandate für die Grünen

Bei der Landtagswahl 2018 hatten die Grünen Platz vier und 6,43 Prozent erreicht, 1,63 Prozentpunkte weniger als fünf Jahre zuvor. Damit verringerte sich die Zahl der Mandate der Partei von vier auf drei. Die ÖVP mit Landeshauptfrau Mikl-Leitner hatte 2018 mit 49,63 Prozent zwar Stimmenanteile verloren, aber mit 29 von 56 Abgeordneten die absolute Mandatsmehrheit gehalten. Die SPÖ und die FPÖ hatten zulegen können. Die Sozialdemokraten waren 23,92 Prozent und 13 Abgeordnete gekommen, die Freiheitlichen auf 14,76 Prozent und acht Mandate. Die NEOS hatten bei ihrem ersten Antreten bei Landtagswahlen in Niederösterreich 5,15 Prozent bzw. drei Sitze erzielt.

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