Kritik am Zustand des Jüdischen Friedhofs

Bild: Helmut Graf
Die Neos-Chefin hat den Währinger Friedhof besucht und den Zustand kritisiert. Sie möchte "einen würdigen Erinnerungsort" schaffen.
Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger hat am Donnerstag den jüdischen Friedhof Währing besucht. Sie möchte damit den Verein „Rettet den jüdischen Friedhof Währing" unterstützen. Meinl-Reisinger findet, dass der „Zustand wirklich beschämend" ist. Sie will hier „einen würdigen Ort der Erinnerung schaffen". Mit der Kritik am Zustand des Friedhofs ist sie nicht allein.

Kritik der Kultus-Gemeinde

Der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Oskar Deutsch kritisiert: „Fast alle Gräber sind in einem schlechten Zustand". Er freut sich aber über die Unterstützung durch Meinl-Reisinger. Deutsch dankt den Freiwilligen des Vereins: „Sie haben bereits zu einer starken Verbesserung der Lage vor Ort beigetragen.

Weitere Kritik

Schon vor einigen Wochen kam Kritik an den Laufstrecken am Zentralfriedhof auf. Daraufhin wandte sich die jüdische Organisation B'nai B'rith an die Volksanwaltschaft. Ihr Präsident Victor Wagner kritisierte neben den sportlichen Aktivitäten in der jüdischen Abteilung am Zentralfriedhof, auch den schlechten Zustand der jüdischen Friedhöfe in Wien. Diese gehören zu den schlechtest gepflegten in Europa, kritisierte Wagner. (kla)

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