Kritik an Büro- und Geschäftshaus in der City

An der prominenten Adresse Rathausstraße 1, direkt an der Auerspergstraße, entsteht in den kommenden Jahren ein neues städtisches Büro- und Geschäftshaus. Anrainer fürchten um ihren Blick auf den Stephansdom.

Auf dem rund 1.800 Quadratmeter großen Grundstück in der Rathausstraße befindet sich derzeit der so genannte "Glaspalast": ein Gebäude, das im Jahr 1980 als Amtshaus der Stadt Wien errichtet wurde und nun nicht mehr den Anforderungen einer zeitgemäßen Büronutzung entspricht.

Nach der Übersiedlung der Magistratsabteilung 14 nach STAR22 in der Donaustadt, entwickelt die Wien Holding im Auftrag der Stadt Wien eine neue Liegenschaft.

Petition "Rettet den Steffl-Blick"

Aus 145 Einreichungen bei einem EU-weiten Architekturwettbewerb hat die Jury das Siegerprojekt ermittelt. Die daraus entstehenden Varianten werden erneut einer Prüfung durch die hochrangige Jury unterzogen. Die Anrainer fürchten aber um den Blick auf den Steffl. Bei 500 Unterschriften muss sich der Petitionsausschuss des Gemeinderates der Sache annehmen.

"Wir befinden uns beim Neubauprojekt Rathausstraße 1 derzeit in der Umsetzungsplanung. Die Sieger des EU-weiten Architekturwettbewerbs prüfen nun unterschiedliche Realisierungsvarianten", erklärt die Geschäftsführerin der Wien Holding, Sigrid Oblak. "Die Bedenken mancher Anrainer sowie des 1. und 8. Bezirks bezüglich der Sichtbeziehung von der Josefstädterstraße zum Stephansdom nehmen wir sehr ernst und fließen in diese Überlegungen selbstverständlich mit ein", bekräftigt Oblak.

Umgesetzt wird das Projekt von einer Projektgesellschaft der Wien Holding-Tochter WSE Wiener Standortentwicklung GmbH.

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