Eigentlich sehr christlich startete ein 21-Jähriger in den Christtag. Er half bei Freunden auf der Baustelle kräftig mit. Dabei floss auch der eine oder andere Tropfen Alkohol. Eine weniger nächstenliebende Entscheidung traf der junge Mann dann am nächsten Tag in den frühen Morgenstunden. Nach einer durchzechten Nacht setzte er sich in sein Auto und fuhr heimwärts.
Bereits nach kurzer Strecke verlor er allerdings in Lehen (Gemeinde Leiben) die Kontrolle über seinen Wagen und kam von der Straße ab. Am Fahrbahnrand krachte er in ein Marterl, das Kreuz mit Jesus darauf flog meterweit durch die Landschaft, das Auto wurde schwer beschädigt.
Der Lenker beging danach Fahrerflucht, lief zurück zu seinen Freunden. Knapp drei Stunden später entdeckte die Polizei dann den Unfallwagen und den gepeinigten Jesus. Sie forschte den 21-Jährigen aus und bat ihm zum Alkotest auf die Inspektion. Kurz nach 14 Uhr tauchte er dann auf, hatte immer noch 0,35 Promille.
Der verkaterte aber unverletzte 21-Jährige gab jedoch bei der Polizei an, er habe direkt nach dem Unfall zwischen 5 und 6 Uhr in der Früh noch fünf Bier (juristisch betrachtet ein sogenannter "Nachtrunk", wenn man dem Mann Glauben schenkt) vor Zeugen, also seinen Freunden, getrunken. Er wurde angezeigt.