KTM-Star Lettenbichler triumphiert bei Erzbergrodeo

Manuel Lettenbichler bei seiner Siegesfahrt.
Manuel Lettenbichler bei seiner Siegesfahrt.Gepa
Deutscher Sieger beim österreichischen Enduro-Klassiker! KTM-Profi Manuel Lettenbichler siegt wie vor sieben Jahren sein Vater beim Erzbergrodeo.

Brütende Hitze, die Streckenführung so schwierig wie selten zuvor – Manuel Lettenbichler hat sich seinen Sieg in rund drei Stunden Fahrzeit durch harte Arbeit verdient. Der Deutsche triumphiert am Sonntag beim Erzbergrodeo in der Steiermark.

Der Pilot von Red Bull KTM Factory Racing gewinnt rund drei Minuten vor dem Spanier Mario Roman vom Team Sherco.

Dritter wird der Kanadier Trystan Hart in 3:12:00 Stunden.

Walkner verpasst Stockerl

Bei der 26. Ausgabe des Erzbergrodeos liegt der Österreicher Michael Walkner lange auf Stockerlkurs, ist vor dem 21. von 26 Checkpoints sogar noch Zweiter hinter Lettenbichler. Die berüchtigte Passage "Carl's Dinner" wird ihm aber zum Verhängnis. Walkner ist mit den Kräften sichtlich am Ende, fällt auf den siebenten Rang zurück.

Der 24-Jährige finisht schließlich in 3:40:37 als starker Sechster. Er schafft es zum ersten Mal beim Erzbergrodeo ins Ziel.

Walkner: "Es ist extrem cool, speziell hier beim Heimrennen. Die Fans pushen mich da. Es war das schwerste Rennen. Zwischenzeitlich hatte ich keine Kraft mehr. Jetzt bin ich einfach nur mehr glücklich, im Ziel zu sein."

Nach Platz acht in Israel und platz sechs in Serbien folgt also auch auf der dritten WM-Station ein Top-Ergebnis.

Sieger Lettenbichler strahlt

Sieger Lettenbichler: "Ich bin mega glücklich. Es war extrem hart. Speziell durch die Veränderung der Strecke war es sehr schwer. Ich habe ein paar Linien neu bauen müssen. Ich hab es trotzdem noch geschafft."

Lettenbichler über den Sieg, sieben Jahre nachdem sein Vater Andreas am Erzberg triumphierte: "Das taugt mir mega, dass wir die Trophäen nebeneinander stellen können. Das schaffen glaube ich nicht viele, dass beide das härteste Rennen gewinnen können."

Ski-Legende Marcel Hirscher ist nach wie vor unterwegs. Er startete mit Nummer 123 ins Rennen. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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