Kühbauer: "Burschen haben sich keinen Gefallen getan"

Didi Kühbauer
Didi Kühbauerpicturedesk.com
Rapid zitterte sich zum 3:2-Auswärtssieg. Trainer Didi Kühbauer lobte und kritisierte seine Spieler im selben Atemzug.

3:2! Rapid fuhr am Mittwoch in der sechsten Runde der Meistergruppe einen Auswärtssieg in Innsbruck ein. Wie schon beim 4:0 am Sonntag waren die Wiener auch im Rückspiel gegen die WSG Tirol drückend überlegen.

Dieses Mal mussten die Hütteldorfer aber bis zuletzt um ihre drei Punkte zittern. Warum? Trainer Didi Kühbauer analysiert bei "Sky": "Es geht um was, die Burschen haben sich selber keinen Gefallen gemacht." Seine Spieler hätten sich das Leben selbst schwer gemacht.

Nach dem Blitztor von Christoph Knasmüllner in der fünften Minute kassierten die Gäste gleich zwei Mal vermeidbare Gegentore, die jeweils zum Ausgleich führten.

Rapid-Verteidiger Mateo Barac schoss ein Eigentor. Goalie Richard Strebinger verschuldete ein zweites, weil er sich bei einem hohen Ball verschätzte. Kühbauer: "Es spricht aber für die Mannschaft, dass sie immer wieder das Tor schießen wollten für die drei Punkte. Sie sind immer wieder zurückgekommen. Es gibt nur drei Punkte und die haben wir verdient." Kelvin Arase schoss das zwischenzeitliche 2:2, Taxiarchis Fountas den sehenswerten Siegestreffer.

Drei wichtige Punkte im Kampf um Rang zwei. Den hat Rapid am Mittwoch abgesichert. Vier Runden vor Saisonende haben die Wiener sechs Punkte Rückstand auf Leader Salzburg, sechs Punkte Vorsprung auf Sturm Graz. Der zweite Rang würde zur Champions-League-Quali berechtigen.

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