Erst Sommer-Hitze, dann heftige Gewitter – Didi Kühbauer und sein Team schwitzen in Linz für die neue Saison. Der 51-Jährige im "Heute"-Talk: "Man glaubt, man lebt auf einem anderen Planeten. Es ist heiß, es schüttet so richtig. Wir mussten sogar auf den Kunstrasen ausweichen."
Hitzig war auch die bisherige Transferzeit des LASK. Drei Spieler gingen zur Austria (Raguz, Gruber, Holland). Dafür kam der frühere Rapid-Kapitän: Filip Stojkovic wirbelte bei den Wienern mit dem Wechsel viel Staub auf, trifft jetzt auf seinen Ex-Trainer. Dessen Urteil: "Stojkovic ist in erster Linie ein guter Transfer. Er kam vor meiner Zeit, ich hatte damit nichts zu tun. Aber ich habe mich sehr gefreut, dass er jetzt hier ist."
Der Chefcoach hat ein klares Ziel bei seiner fünften Trainer-Station in der Bundesliga: die Rückkehr in die Meistergruppe. Kühbauer: "Die Ansprüche bleiben hoch. Natürlich sind im Vergleich zu den Jahren davor schon viele Spieler weg. Der Spielstil ist vielleicht ein anderer. Aber das Ziel muss sein, besser als letztes Jahr zu sein. Die Fans sollen wieder eine Freude haben."
Mit Rapid schlug Kühbauer den LASK in zwölf Spielen acht Mal, verlor nur zwei. Lässt sich dieser Trend umkehren? "Wir spielen nicht nur gegen Rapid. Wenn wir gegen Rapid gewinnen und dann gegen die anderen verlieren, nützt uns das nichts. Wir müssen alle schlagen."