Künstlerporträts von Franz Hubmann in der Albertina

Oskar Kokoschka bei seiner Ausstellungseröffnung in der Secession
Oskar Kokoschka bei seiner Ausstellungseröffnung in der SecessionFranz Hubmann | Imagno
Andy Warhol, Oskar Kokoschka oder Maria Lassnig: Sie alle holte Fotograf Franz Hubmann vor seine Linse. Die Albertina zeigt ab heute die Porträts.

Er war einer der wichtigsten österreichischen Bildjournalisten der Nachkriegszeit: Die Albertina widmet ab heut Franz Hubmann eine monografische Ausstellung. Der Schwerpunkt der Schau liegt auf den von Hubmann gemachten Künstlerporträts, die einen zentralen Teil seiner Arbeit bilden. Die gezeigten Arbeiten stammen aus einer neuen Schenkung des ehemaligen Galeristen Helmut Klewan. 

Ein Künstler hinter der Linse

Bekannt wurde Hubmann in den 1950er-Jahren durch seine Reportagen. Bis 1963 arbeitete er für die Kulturzeitschrift "magnum" und prägte diese mit einflussreichen Bildstrecken. Zwischen 1951 und 1999 fertigte der Doyen des österreichischen Bildjournalismus seine berühmten Künstlerporträts an. Laut Kuratorin Anna Hanreich liebte Hubmann die Spontanität bei seinen Aufnahmen. Dies galt auch für Atelierbesuche bei großen Künstlern und Künstlerinnen.

Ob Pablo Picasso, Marc Chagall, Hermann Nitsch, Maria Lassnig, Andy Warhol oder Oskar Kokoschka: Sie alle fing Hubmann mit seiner Kamera ein und wurde so selbst zum Künstler. 

Franz Hubmann. Künstlerporträts Die Schenkung Helmut Klewan

Ab 2. Juli bis 10. Oktober 2021 in der Albertina zu sehen, täglich 10 Uhr bis 18 Uhr

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