Vandalen beschmieren Kugelbäume vor Museen

Mit Graffiti besprüht, verbrannt – An den Kugelbäumen am Maria-Theresien-Platz haben Vandalen "irreparable Schäden" angerichtet.
Der Platz zwischen dem Kunsthistorischen und Naturhistorischen Museum nennt sich Maria-Theresien-Park. Vergangene Woche wurden hier Bäume willkürlich beschädigt: Kugelbäume wurden mit Graffiti besprüht, Pflanzen wurden verbrannt.

Der Direktor der österreichischen Bundesgärten, Gottfried Kellner, mahnt, dass es im Sommer immer öfter zu solchen Schäden komme. Touristen, Jugendliche und Anrainer können zu jeder Zeit den Park betreten.

50.000 Euro wurden letztes Jahr ausgegeben um die Vandalismus-Schäden zu reparieren. "Die größten Thujen, die man in einer Baumschule bekommt, kosten um die 3.000 Euro", so Keller.

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Grünflächen 24-Stunden verfügbar

Die Grünflächen seien, im Vergleich zu den anderen Bundesgärten, eben auch in der Nacht frei zugänglich, ohne Kontrolle. Bereits letztes Jahr wurde in dem Park "zwischen den Museen" ein "Rave" von Jugendlichen gefeiert. Bei der Polizei würde man demnach "ohne Probleme" eine legale Versammlung anmelden können. Diese verwandle sich schnell in eine "Verschmutzungsparty".

Derzeit gibt es rund 13 Parkwächter in den Wiener Bundesgärten. Aber auch das sei nicht immer eine Lösung. Vielen fehle der Respekt vor einem Wachpersonal, ergänzte Gottfried Kellner. Der Direktor appelliert an die Parkbesucher mehr Rücksicht auf die Anlagen zu nehmen."Denn in einer Stadt, ist jeder Baum doppelt so wertvoll", ergänzte der Direktor. (no)

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