Wien

Kult-Würstler "Scharfer René" schockt seine Fans 

Köttbullar statt Käsekrainer am Wiener Scharzenbergplatz? Der "Scharfe René" sorgte nun mit einem Facebook-Posting für eine Schrecksekunde.
Claus Kramsl
02.04.2023, 18:25
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"18 Jahre ist genug! IKEA hat mir ein gutes Angebot gemacht. Danke für eure treue, man sieht sich immer zweimal im Leben Macht‘s gut!"  Dieses Posting sorgte am Samstag für Aufregung bei den Fans der Wiener Würstelstand-Institution. Knapp 800 Frankfurter-Freunde reagierten auf die Meldung.

Natürlich handelte es sich dabei um einen Scherz zum 1. April. Und sogar um einen aufgewärmten: Bereits 2017 hatte der Würstelstand-Chef seine Fans mit dem Köttbullar-Schmäh hereingelegt, damals sogar mit Unterstützung des schwedischen Einrichtungshauses. IKEA Food Expansion Manager Gerhard Oppolzer hatte sich für den Aprilscherz vor sechs Jahren höchstselbst hinter die "Budl" gestellt. Der ganze Stand wurde dafür komplett im IKEA-Style gebranded – IKEA-Schriftzug und blaue Beklebung inklusive.

IKEA-Manager versprach weitere Pop-Up-Würstelstände

"Viele Österreicher lieben unser typisch schwedisches Speisenangebot in den IKEA Einrichtungshäusern. Wir haben also nach Möglichkeiten gesucht, es auch außerhalb unserer Restaurants anzubieten", ließ Oppolzer damals wissen. Und er kündigte weitere Pop-Up-Würstelstände in Graz, Innsbruck, Linz und Salzburg an. Diese kamen natürlich nie.

"Verhungert ist bei mir noch nie jemand"

"Heute" fragte bei Würstelstand-Chef René Kachlir nach, wie der Schmäh bei seiner Kundschaft ankam: "Ein paar hab’ ich schon drangekriegt", freut sich der Würstelbaron, der am Wochenende immer geschlossen hat. Am Montag um 11 Uhr wird er wieder ganz normal aufsperren und Käsekrainer, Bratwürstel und Co. auf den Griller schmeißen. Und wenn doch einer kommt und Köttbulla bestellt? "Wir werden schon was finden. Verhungert ist bei mir noch nie jemand", lacht Kachlir.

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