Als im vergangenen September das Aus von Christa Kummer (61) beim ORF bekannt wurde, war die Überraschung bei vielen groß. Schließlich galt die Wettermoderatorin über drei Jahrzehnte als eines der bekanntesten Gesichter des Senders.
Für Kummer selbst kam das Ende allerdings weniger überraschend. "Ich wusste, wann mein Vertrag endet," erzählt sie nun bei Café Puls und fügt hinzu: "Das Überraschende war, dass er dann wirklich geendet hat. Aber im Prinzip kannte ich mein Ablaufdatum."
Die Moderatorin betont, dass sie nie fix beim ORF angestellt war. Als freie Mitarbeiterin erhielt sie Jahresverträge und wusste daher immer, dass sich die Situation jederzeit ändern konnte. "Jedes Jahr weiß man: Es kann aus sein," erklärt Kummer. Genau deshalb habe sie sich schon früh ein zweites Standbein aufgebaut.
Heute ist die 60-Jährige weiterhin als Moderatorin, Vortragende und Autorin tätig – und blickt positiv auf die Entwicklungen der vergangenen Monate zurück. "Wenn man 60 ist, ist man ja noch keine alte Schachtel," lacht sie.
Zwar hätte ihr die Arbeit beim ORF weiterhin Freude gemacht, rückblickend sieht sie den Abschied jedoch positiv. "Retrospektiv betrachtet hätte mir eigentlich gar nichts Besseres passieren können," macht die 61-Jährige klar.
Ihr Leben hat sich seitdem in eine völlig neue Richtung entwickelt. Und auch beruflich läuft es für die ehemalige Wettermoderatorin bestens – es mangelt ihr an nichts: "Es läuft gerade wirklich sehr gut."