Welt

Kumpel seit 6 Tagen verschüttet - Rettung verzögert

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:36

Seit Donnerstag sitzen neun Kumpel in einer illegalen Miene in Peru fest. Ein Schacht stürzte in dem seit 20 Jahren aufgelassenen Bergwerk ein. Die Verschütteten werden über ein Rohr mit Wasser und Nahrung versorgt, die Rettung gestaltet sich aber schwierig. Es rutscht immer wieder Geröll nach.

Seit Donnerstag sitzen neun Kumpel in einer illegalen Miene in Peru fest. Ein Schacht stürzte in dem seit 20 Jahren aufgelassenen Bergwerk ein.  Die Verschütteten werden über ein Rohr mit Wasser und Nahrung versorgt, die Rettung gestaltet sich aber schwierig. Es rutscht immer wieder Geröll nach.

Die erhoffte Rettung von neun in einer Kupfermine in Peru eingeschlossenen Bergleuten hat sich am Dienstag weiter verzögert. Wegen einiger "Zwischenfälle" dauerten die Rettungsarbeiten noch "einige Stunden", sagte Präsident Ollanta Humala am Abend (Ortszeit) bei einem Besuch an der Unglücksstelle in der Region Ica.

Die neun Männer sitzen seit vergangenem Donnerstag in dem Bergwerk fest, nachdem ein Schacht eingestürzt war. Ihre Rettung gestaltet sich schwierig, weil immer wieder Geröll nachrutscht. Die Männer werden über ein Metallrohr mit Luft, Wasser und Nahrung versorgt. Die Mine war eigentlich vor 20 Jahren stillgelegt worden, wird aber inzwischen von Arbeitern auf eigene Faust ausgebeutet.

Rückschlag bei der Rettung

Am Dienstag zeigten sich die Helfer noch optimistisch. Nur noch drei Meter Geröll trennten die neun in einer Kupfermine in Peru eingeschlossenen Bergleute von der Außenwelt. "Dieser Tag wird entscheidend sein, sie befinden sich in nur drei Metern Entfernung", sagte Frauenministerin Ana Jara. Die Ministerin, die über Nacht im Lager am Eingang der illegalen Mine in der Ica-Region geblieben war, zeigte sich damals noch optimistisch, dass eine Rettung im Lauf des Tages gelingen könne. Sie wolle am Unglücksort bleiben, bis die Männer "sicher und gesund" draußen seien.

Dutzende Bergarbeiter und Feuerwehrleute versuchen seit Donnerstag, zu den neun eingeschlossenen Minenarbeitern zu gelangen. Die Rettung gestaltet sich jedoch schwierig, weil immer wieder Geröll nachrutscht. Der Schacht, in dem die Männer arbeiteten, war am Donnerstag eingestürzt, sie konnten sich jedoch in einen Nebentunnel retten.

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