Kunden kaufen weiterhin ungestört Spielsachen ein

Seit nun mehr als einer Woche haben nur noch Lebensmittelgeschäfte geöffnet. Doch in einer Müller-Filiale in Wien kaufen Kunden offenbar auch Spielsachen ein.
Das Coronavirus hat die Bundesregierung dazu gezwungen, Österreich auf Minimalbetrieb hinunterzufahren. Das bedeutet, dass nur noch Lebensmittelgeschäfte und Drogerien geöffnet haben.

Bei einer Müller-Filiale in Wien hingegen kaufen Kunden offenbar auch Spielzeug ein, wie Fotos eines Leserreporters dokumentieren.

Die Drogeriekette hat aufgrund des Lebensmittelangebots zwar geöffnet, dennoch sollten die Spielwaren-Abteilungen eigentlich geschlossen haben. Eine "Heute"-Anfrage blieb bislang unbeantwortet.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch.Ein Info-Zettel macht Kunden darauf aufmerksam, dass die Bereiche aktuell gesperrt sind. Wirklich viel machen sich die Wiener aus dieser Einschränkung aber offensichtlich nicht. Unklar ist indes, ob auch tatsächlich die Produkte an der Kassa dann verkauft wurden.

Boni für Mitarbeiter

Unterdessen zahlen große Supermarktketten ihren Mitarbeitern Boni - und diese sind steuerfrei, wie das Bundeskanzleramt am Mittwoch in einer Aussendung mitteilte. Für jene Bereiche, die das System aufrechterhalten, werde der Bonus im Sinne eines 15. Monatsgehalts von der Steuer befreit.

Der Staat dürfe nicht vom Einsatz der Beschäftigten profitieren, so Kanzler Kurz. Ähnlich äußerte sich auch Vizekanzler Kogler: Das Finanzministerium werde die entsprechenden Vorkehrungen treffen.



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