Kunden wütend: Wiener Post sperrte nicht auf

"Wenn's wirklich wichtig ist, dann lieber mit der Post": Dem klingenden Werbespruch wurde eine Filiale in Wien-Döbling nicht wirklich gerecht.

Er war nur einer von vielen. Ein Kunde wollte am Dienstag Morgen noch bitter nötige, wichtige Dokumente abholen und danach nach Linz zu einem Gerichtstermin fahren. In der Heiligenstädter Straße 185 dann aber Ernüchterung: Obwohl die Filiale um 8 Uhr öffnen sollte, waren Tür und Tor fest verriegelt. Ein Hinweisschild? "Fehlanzeige!", berichteten Leser.

Vor der Post sammelten sich immer mehr Menschen, es herrschte Ratlosigkeit - aber auch Wut kam auf. Einige Kunden hatten Termine, die sie versäumten, zudem wusste keiner, wie lange die Sperre dauern wird.

Mitarbeiter krank

Erst ein Anruf bei der Service-Hotline brachte Klarheit. Ein Mitarbeiter sei krank und könne daher die Filiale nicht aufsperren, hieß es gegenüber den Wartenden. Erst gegen 9.20 Uhr konnten die Kunden endlich ihre Angelegenheiten erledigen. "Früher hieß es noch: Amtszeit ist eiserne Zeit. Das ist offenbar vorbei", kommentierte ein Senior trocken.

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Mutmaßliches Ende der Misere übrigens: Der Mitarbeiter, der um 9.20 Uhr anrückte, beschied allen krank zu sein. Um 10 Uhr sollte der nächste Postangestellte kommen, bis dahin müsse er durchhalten.

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Wiener WohnenCommunitySabine Postel

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