Künstler Christo lässt Menschen über Wasser gehen

Bild: Reuters

Auf dem norditalienischen Iseo-See hat der bulgarische Verhüllungskünstler Christo eine Installation namens Floating Piers für Besucher geöffnet. Über ein langes Band können Menschen über das Wasser gehen.

Auf dem norditalienischen Iseo-See hat der bulgarische Verhüllungskünstler eine Installation namens „Floating Piers“ für Besucher geöffnet. Über ein langes Band können Menschen über das Wasser gehen.

Er hat gemeinsam mit seiner verstorbenen Ehefrau Jeanne-Claude Bäume und Gebäude, wie den Berliner Reichstag mit Stoff oder Klopapier eingewickelt. Die neueste Installation Christos ist eine schwimmende Brücke aus einem knallgelben Band, das auf dem Iseo-See liegt. Die sogenannten "Floating Piers" erlauben es den Besuchern, von Sulzano am Ostufer aus zu den Inseln Monte Isola und San Paolo zu spazieren. 

Der Laufsteg besteht aus komplett recyclebaren Polyethylen-Würfeln, die mit dichtgewebtem Nylon bespannt sind. Der über insgesamt 220.000 Schwimmkörper gespannte Stoff ändert je nach Lichteinfall und Feuchtigkeit die Farbe: von dahliengelb über ockerfarben bis tief orange. Gleich mehrere Tausend Besucher ließen sich am ersten Tag vom neuesten Werk des Verpackungskünstlers Christo anlocken.

Die "Floating Piers" sind bis 3. Juli begehbar. 

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