Künstlerin Jiny Lan malt "Basti Kurz" vor Publikum

Im Rahmen ihrer Ausstellung mit Großmeister Bai Yuping präsentierte Künstlerin Jany Lan am Sonntag im Kunstforum Wien ein Gemälde von Sebastian Kurz: Kurz & (K)nackig!

In der Kürze liegt die Würze, sagt man. Die junge chinesische Konzeptkünstlerin Jiny Lan präsentierte gestern Abend bei der Vernissage ihrer Ausstellung im Bank Austria Kunstforum (zusammen mit dem chinesischen Landschaftsmaler Bai Yuping) eine kleine Sensation! Dabei filmte ein Kameramann den Live-Akt mit und bastelte daraus ein kurzes, knackiges Zeitraffer-Video! (siehe oben).

Das Austesten kultureller Grenzen ist Lan's Konzept!

Neben 20 eindrucksvollen Werken, (Anm.: Die Lichtstimmungen von Bai Yupings Bildern sind ebenso sensationell!) die bereits an den Wänden des Kunstforums hängen, will die Künstlerin ergänzend vier Bilder live vor Publikum malen. Den Kopf des ersten Werkes- mit einem königlich nackten Körper- zierte dabei niemand geringerer als ÖVP-Obmann Sebastian Kurz. In China wäre diese Aktion nicht möglich, so die mutige Malerin.

Es braucht mehr schöne, nackte Männer in der Kunst

Warum gerade Politiker Kurz? "Nun, Kurz ist ein schöner, knackiger und mächtiger Mann", so Lan. Klar, ist der ÖVP-Obmann doch beinahe ein Ebenbild ihres Mannes. Dieser bekommt das öfter zu hören und nimmt's gelassen. Kurzum: Der Gatte durfte Model für den königlichen Körper stehen, der Kopf des ÖVP-Chefs passt für Lan perfekt dazu. "Fast noch besser als der Kopf meines Mannes", lacht die "junge Wilde" im "Heute"-Talk, die zwischen China und Europa pendelt. Was ihr wichtig ist: "Diese Aktion mache ich nicht, um jemanden lächerlich zu machen, sondern ich huldige damit dem Politiker Kurz, der königlich und mit einer würdigen Haltung vor dem imposanten Wiener Parlament steht. Kurz hat in seinen jungen Jahren schon viel erreicht hat und dazu sieht er auch noch gut aus", bemerkt die Künstlerin fröhlich nach der Vernissage, während sie ihren Mann verliebt ansieht.

Vier "Live-Bilder" in 10 Tagen

"Ich teste auch deswegen so gerne meine Grenzen aus, weil es spannend ist, zu beobachten, was in Europa möglich ist und was in China." Ihr berühmtes Plakat (siehe Bild anbei) wurde in China verboten, während es in Deutschland bejubelt wurde. Dabei geht es ihr aber nie um "Verarsche", sondern um Wahrheit, Schönheit und Kontraste. Einmal kamen zwei Stunden vor Ausstellungseröffnung Männer der Geheimpolizei und hängten ihre gesamten Bilder wieder ab, die Vernissage wurde verboten und abgesagt. Aber es gibt auch Situationen, die hier verpönt sind und in China kein Problem. Mir macht das einen Riesenspaß", so Lan.

In zehn Tagen, wo die Künstlerin nun im Kunstforum gastiert, will sie insgesamt vier Bilder vor Publikum malen. Wieso? Weil somit jedes Missverständnis ausgeräumt wird! Nicht, dass es hinterher noch heißt, Sebastian Kurz habe vor ihr blank gezogen. Lan's nächster Clou: Der chinesische Staatspräsident als Buddha! Diesmal allerdings nicht nackt!

Die Ausstellung läuft von 31.7. bis 10.8. im Kunstforum Wien und ist wirklich einen Besuch wert.

Infos zur Ausstellung hier

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