Am Montag stellte Deutschlands Vizemeister den ÖFB-Kicker als Star-Neuzugang für die Mittelfeld-Zentrale vor. Mit seiner Routine soll Sabitzer den Abgang von Jude Bellingham kompensieren, den BVB stabilisieren. Der 29-Jährige erhielt einen bis 2027 laufenden Vertrag, sein Gehalt soll rund 7,5 Millionen Euro pro Saison betragen – um rund 2,5 Millionen Euro weniger als in München.
Für Sabitzer überwies der BVB die stolze Ablösesumme von rund 19 Millionen Euro nach München, vor zwei Jahren hatte Deutschlands Serienmeister Sabitzer noch für 15 Millionen Euro aus Leipzig geholt.
Allerdings vereinbarte die Bayern-Taskforce beim Abgang auch eine kuriose Meister-Klausel. Denn die Transfersumme kann laut "Sport Bild" noch um zwei Millionen Euro anwachsen, wenn der BVB mit Sabitzer deutscher Meister wird. Und dann logischerweise auch die übermächtigen Bayern hinter sich lässt. Diese Summe würde Dortmund aber wohl gerne zahlen. Derartige Erfolgsprämien als Teil der Ablöse sind durchaus üblich, in diesem Fall aber besonders pikant, schließlich duellieren sich beide Klubs ja um den Titel.
"Marcel ist ein erfahrener Spieler, der seit Jahren auf internationalem Top-Niveau spielt. Er entspricht exakt dem Profil, das wir gesucht haben: einen zentralen Mittelfeldspieler, der uns als Box-to-Box-Akteur sowohl defensiv als auch offensiv verstärken wird", unterstrich Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl die Qualitäten des österreichischen Teamspielers.
Sabitzer wurde vom mittlerweile entlassenen Bayern-Trainer Julian Nagelsmann im Sommer 2021 zu den Bayern gelotst, konnte sich im stark besetzten Münchner Mittelfeld aber nie durchsetzen, spielte im Frühjahr dann leihweise bei Manchester United. Nun folgt der Wechsel zum größten Bayern-Rivalen.