Österreich

Kurioser Streit um Kardinalschnitte bei Nobel-Heurigem

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:13

Ein skurriler Streit rund um die Saftigkeit der beliebten Kardinalschnitte führte Sonntagabend zu einer handfesten Streiterei in einem Wiener Nobelheurigen. Während der Wirt angibt, der wütende Gast hätte seine Frau wüst beschimpft, will Letzterer vom Lokalchef ein "Geh in Oasch" gesagt bekommen haben.

Ein skurriler Streit rund um die Saftigkeit der beliebten Kardinalschnitte führte Sonntagabend zu einer handfesten Streiterei in einem Wiener Nobelheurigen. Während der Wirt angibt, der wütende Gast hätte seine Frau wüst beschimpft, will Letzterer vom Lokalchef ein "Geh in Oasch" gesagt bekommen haben.

Andreas H., seit 15 Jahren Stammgast beim Heurigen Edlmoser in Mauer, wandte sich in einem Brief an "Heute.at". Er wollte am Sonntag mit seiner Lebensgefährtin einen schönen Abend in dem Lokal verbringen. Zum krönenden Abschluss gönnte sich der laut eigener Aussage gelernte Konditor eine Kardinalschnitte, merkte jedoch recht rasch, dass das Biskuit trocken war.

Als er die Schnitte reklamierte, ließ die Dame am Buffet aber laut seiner Schilderung nicht diskutieren und nahm ihm die Schnitte weg. Im Hof drohte die Situation dann zu eskalieren: Der Vater von Michael Edlmoser, Chef des Heurigen, kam H. entgegen und fuhr ihn an, wie er behaupten könne, dass die Schnitte nicht frisch sei. Zur Drohung erhob er die Fäuste und ließ den Gast abschließend wissen: "Geh in Oasch".

"Umständlicher Gast"

Gänzlich anders stellte Michael Edlmoser die Situation dar. Auf Nachfrage von "Heute.at" gab er an, dass sich der "umständliche Gast" am Buffet äußerst unfreundlich verhalten hätte. Er hätte der Bäckerin der Kardinalschnitte, die Frau von Edlmoser, auf das Angebot hin sich eine andere Nachspeise auszusuchen gesagt, sie "könne sich ihren Scheißdreck behalten." Die von H. geschilderte Konfrontation zwischen Edlmoser Senior und ihm vor der Tür soll nie stattgefunden haben.

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