Der australische Ersatztormann war im Play-off-Duell gegen Peru im katarischen WM-Stadion von Ar-Rayyan der große Held. Australien setzte sich erst im Elfmeterschießen mit 5:4 durch. Nach 90 und 120 Minuten war es 0:0 gestanden. Redmayne, erst in der 120. Minute für das Elfmeterschießen eingewechselt, parierte mit seiner ungewöhnlichen Tänzel-Taktik einen Strafstoß. Ein weiterer ging an die Stange.
Wie nun Augenzeugen berichteten, soll der 33-jährige Tormann in Diensten des Sydney FC auch noch sein Gegenüber Pedro Gallese sabotiert haben. Zumindest zeigen TV-Bilder, dass Redmayne während des Strafstoßes seines Teamkollegen Craig Goodwin hinter dem Tor vorbeigeht, sich an der Trinkflasche des peruanischen Schlussmannes zu schaffen macht.
Auf der mit einem Handtuch eingewickelten Flasche soll nämlich ein Schummelzettel geklebt sein. Darauf sollen wohl die möglichen australischen Elfmeterschützen und deren bevorzugte Ecken gestanden sein. Augenzeugenberichten zufolge habe der australische Schlussmann den Zettel von der Trinkflasche entfernt und über die Bande geworfen.
Eindeutig belegen lässt sich das nicht, in TV-Aufnahmen ist nur zu sehen, wie ein kleiner, weißer Gegenstand über die Bande geworfen wird. Nach der Aktion parierte Perus Schlussmann jedenfalls keinen Strafstoß mehr. Und die "Socceroos" fixierten das WM-Ticket.