Kurz twittert: OSZE-Experte in Ukraine getötet

Ein Mitglied der OSZE-Beobachtermission in der Ostukraine wurde in der Region Luhansk von einer Mine getötet, wie Außenminister Kurz auf Twitter mitteilte.

Zu dem tödlichen Zwischenfall kam es offenbar am Sonntag in der ostukrainischen Provinz Luhansk. Wie Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, fuhr das Fahrzeug des Getöteten offenbar auf eine Mine. Zwei weitere OSZE-Beobachter wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

"Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen"

Kurz drückte den Angehörigen und Kollegen des getöteten OSZE-Mitarbeiters sein Mitgefühl aus und forderte eine umfassende Untersuchung des Vorfalls. "Die Verantwortlichen werden zur Rechenschaft gezogen werden", versprach er. Österreich hat derzeit den OSZE-Vorsitz inne.

Auch die OSZE-Beobachtermission bestätigte den tödlichen Zwischenfall inzwischen auf ihrem offiziellen Twitter-Account. Demnach waren sechs OSZE-Beobachter in zwei gepanzerten Fahrzeugen nahe der Ortschaft Pryshyb im Separatistengebiet unterwegs.

Seit dem 21. März 2014 ist die OSZE-Sonderbeobachtermission in der Ukraine aktiv. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) überwacht die Einhaltung des Waffenstillstandsabkommens von Minsk. Sowohl die ukrainische Armee als auch die prorussischen Separatisten brechen den Waffenstillstand jedoch immer wieder. (hos)

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