Kurzschluss legte zwei Tunnel auf der S6 lahm

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Wegen einer technischen Störung in der Systemsteuerung waren zwei Tunnel der Semmering Schnellstraße (S6) mehrere Stunden lang gesperrt. Erst Freitagmittag wurde die Sperre aufgehoben.

Betroffen waren die Tunnel Bruck und St. Ruprecht, die derzeit wegen der Generalsanierung der Anlagen auf der Richtungsfahrbahn Wien im Gegenverkehr betrieben werden. Das Problem war Donnerstag vor Mitternacht aufgetreten: Schuld war laut Asfinag ein "versteckter" Kurzschluss in einem Netzteil in der Betriebszentrale.

Weil die Tunnel weder über die Überwachungszentrale noch vor Ort zu steuern waren, was z.B. die Videoüberwachung betraf, entschloss man sich aus Sicherheitsgründen, eine Umleitung über Oberaich und den Knoten Bruck einzurichten. In der Frühspitze wurde der Verkehr wechselweise einspurig mittels händischer Regelung durch die Röhren geleitet.

Auch Gefahr auf der A9

Ein verunfallter Lastwagen legte auch den Plabutschtunnel lahm. Der Tunnel auf der A9 musste nach dem Unfall Richtung Graz gesperrt werden. Weil es zu Behinderungen und gefährlichen Situationen kam, mahnte der ÖAMTC dazu, langsam und vorsichtig an das Stauende heranzufahren. Eine Umleitung wurde eingerichtet.

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