Labrador-Welpe wurde als Kettenhund gehalten

Weil eine Familie mit einem Welpen bereits nach kurzer Zeit überfordert gewesen war, wurde er an die Kette gelegt. Ein Bruch am rechten Hinterbein wurde nicht behandelt. Das Tier wurde jetzt abgenommen.

Schlimmer Fall von Tierquälerei im Bezirk Hollabrunn: Eine Familie nahm sich einen acht Wochen jungen Labrador Retriever-Welpen von einem Händler, der das Tier aus Kroatien mitgebracht hatte. Kurz darauf war man mit dem quirligen Vierbeiner überfordert. Die mit dem Tierschutzgesetz überhaupt nicht konform gehende Lösung: Er wurde im Garten an einer kurzen Kette angehängt, musste dort auch Maulkorb tragen.

Die Amtstierärztin überlegte nicht lange, ordnete die sofortige Abnahme des Tieres an. Der Tierschutzverein Krems nahm sich dem Welpen an und brachte ihn ins Tierheim.

Verletzung nicht behandelt

Dort wurde zudem festgestellt, dass die vorigen Besitzer wohl auch beim Tierarzt nicht vorstellig geworden sein dürften: Das Hundebaby hatte eine knollengroße Schwellung am Hinterbein, wie sich beim Veterinärmediziner schließlich herausstellte, war das Gelenk des Kleinen gebrochen. Die Verletzung wurde aber nicht behandelt.

Jetzt erholt sich der Hund im Tierheim Krems, das sich ob der Zustände bestürzt zeigt: "Und das bei uns in Österreich, unfassbar! Wir werden die Amtstierärztin noch heute von den Ergebnissen in Kenntnis setzen und hoffen auf eine saftige Strafe für die Tierhalter!"

(nit)

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