Lack soll den Täter überführen

Bild: Google/Maps

Auf Hochtouren läuft die Suche nach jenem Auto-Rowdy, der, wie berichtet, in Zell/Moos (Bez. Vöcklabruck) die Radfahrerin Hannelore F. (53) gerammt hatte und davonraste. Mehrere Autohäuser wurden bereits abgeklappert - jetzt sollen die Spuren auf dem Fahrrad zum Auto des flüchtigen Lenkers führen.

Auf Hochtouren läuft die Suche nach jenem Auto-Rowdy, der, wie berichtet, in Zell/Moos (Bez. Vöcklabruck) die Radfahrerin Hannelore F. (53) gerammt hatte und davonraste. Mehrere Autohäuser wurden bereits abgeklappert – jetzt sollen die Spuren auf dem Fahrrad zum Auto des flüchtigen Lenkers führen.
Autohäuser und Werkstätten in der Umgebung werden noch intensiv von den Ermittlungsbeamten abgeklappert. Bisher gab es bei den Ermittlungen aber noch keinen Erfolg. "Es sind schon viele Anrufe bei uns eingegangen. Es war aber noch keine heiße Spur dabei", so eine Polizistin aus Mondsee (Bez. Vöcklabruck).

Der Unbekannte dürfte, wie bereits , am Montag gegen 15 Uhr auf der Mondsee-Bundesstraße einen vor ihm fahrenden Wagen überholt und dabei die entgegenkommende Radfahrerin Hannelore F., die mit ihrem Mann Albert (48) unterwegs war, übersehen haben. Der Fahrer eines weißen Autos rammte die 53-Jährige aus Köstendorf (Salzburg), die Frau wurde durch die Wucht des Aufpralls in eine angrenzende Wiese geschleudert.

Anstatt stehen zu bleiben, raste der Unfalllenker einfach davon und ließ die Schwerverletzte liegen. Hannelore F. starb wenig später im Spital.

Bis Mittwoch keine konkreten Hinweise

Da das Unfallauto an der linken Seite beschädigt sein muss, erhoffte sich die Polizei, dadurch den Rowdy zu finden. Doch bis Mittwoch tauchte der weiße Wagen in keiner Werkstätte und keinem Autohaus auf.

Auch nach dem Lenker des Wagens, der überholt wurde, suchen die Beamten noch. Die Polizei erhofft sich nun entscheidende Spuren vom Unfall-Fahrrad, das derzeit auf der Polizeiinspektion Mondsee verwahrt ist. Auf Nachfrage heißt es, dass es in den nächsten Tagen von einem Sachverständigen genau untersucht werden soll.

Das Fahrzeug lässt sich oft schon anhand von winzigen Lacksplittern identifizieren. Aus den Lackspuren, die von der Polizei am Unfallort und auf dem Fahrrad sichergestellt werden, können die Experten eine Art Fingerabdruck für die meisten Pkw-Modelle erstellen. Der Grund: Bei jedem Fahrzeugmodell ist die Beschaffenheit des Lacks eine andere.

Die Polizei bittet indes weiter die Bevölkerung um Mithilfe. Hinweise an: 059 133/4167.

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