Ladendieb ließ sterbenden Sohn (2) auf Straße liegen

Christopher K. wurde nun wegen fahrlässiger Tötung anzeigt.
Christopher K. wurde nun wegen fahrlässiger Tötung anzeigt.Bild: Polizei
Nach einem Crash ließ der 27-Jährige sein tödlich verletztes Kind zurück und flüchtete zu Fuß weiter – wegen einer geklauten Stereoanlage um 228 US-Dollar.
Dieses Verbrechen schockte sogar erfahrene Ermittler:

Christopher K. (27) aus Hamilton raste am Dienstag mit einem Affenzahn vom Parkplatz einer Walmart-Filiale in Levittown, Pennsylvania davon – er soll eine Stereoanlage um rund 228 US-Dollar gestohlen haben.

Offenbar hatte er bei seiner Tat seinen zweijährigen Sohn dabei. In aller Eile verfrachtete er ihn in den Wagen, bevor er das Gaspedal durchdrückte. Bei seiner Flucht ignorierte er eine rote Ampel und knallte mit einem anderen Fahrzeugen zusammen. Dabei überschlug sich Christopher K.s Pkw und krachte in ein weiteres Fahrzeug.

Bei dem Crash wurde der kleine Bub aus dem Wagen katapultiert und schlug auf der Straße auf. Sein Vater warf nur einen kurzen Blick auf sein tödlich verletztes Kind, setzte aber gleich darauf die Flucht zu Fuß fort ...

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"Es war Herrn K. wichtiger, das Kennzeichen mit einem T-Shirt zu verdecken um nicht für einen simplen Ladendiebstahl erwischt zu werden, als seinen Sohn richtig im Wagen anzuschnallen bevor er mit hoher Geschwindigkeit davonraste", wird ein Sprecher der ermittelnden Staatsanwaltschaft, Bob James, von "Fox News" zitiert.

"Es ist einfach irre", so James fassungslos. "Wie kann ein Vater seine eigene Freiheit über die Gesundheit, Sicherheit und das Wohl seines eigenen Kindes stellen?"

Über den 27-Jährigen wurde Untersuchungshaft mit einer Kaution von fünf Millionen US-Dollar verhängt. Er muss sich jetzt nicht nur wegen Ladendiebstahls, sondern auch wegen fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr verantworten. (rcp)

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