US-Popdiva Lady Gaga hat am Dienstag ihre Kampagne gegen Mobbing im Weißen Haus in Washington vorgestellt.
Zwar wurde die Sängerin nicht von Präsident Barack Obama selbst empfangen, seine Beraterin Valerie Jarrett lobte jedoch Lady Gagas Einsatz für die jungen Opfer von Mobbing. Das Weiße Haus hat heuer bereits eine Anti-Mobbing-Konferenz veranstaltet. Offiziellen Zahlen zufolge sind rund 13 Millionen US-Schüler, fast ein Drittel, von Schikanen der unterschiedlichsten Art betroffen.
Der Selbstmord ihres 14-jährigen New Yorker Fans Jamie Rodemeyer vor drei Monaten, der wegen seiner Homosexualität längere Zeit von Gleichaltrigen schikaniert worden war, hatte Lady Gaga tief berührt. Die Sängerin setzte sich in der Vergangenheit schon oft für die Rechte von Homosexuellen beim Militär und gegeen Mobbing ein.
Gemeinsam mit der Universität Harvard und der MacArthur-Stiftung gründete sie die Stiftung "Born This Way", um Kindern und Jugendlichen größeres Selbstwertgefühl zu vermitteln und sie besser vor Mobbing zu schützen.