Schöngesang? Nein danke. Intensives, höchst dramatisches Spiel verlangte Verdi der unglückseligen Lady Macbeth ab, um ihre hemmungslose Machtgier und den Wahnsinn in aller Wucht abbilden zu können.
Schöngesang? Nein danke. Intensives, höchst dramatisches Spiel verlangte Verdi der unglückseligen ab, um ihre hemmungslose Machtgier und den Wahnsinn in aller Wucht abbilden zu können.
Und weil er gerade so (un-) schön in Fahrt war, verpasste er seiner Oper gleich noch einen grauen Grundanstrich und legte einen schauerlichen Hexenchor obendrauf.
Das Werk über den martialischen Macbeth (George Petean) und seine nicht minder mordlustige Gattin (Tatjana Serjan) feiert am Sonntag Premiere in der Wiener Staatsoper, Christian Räth inszeniert in Bühnenbildern von Gary McCann.
Spannende Wahl: Der letzte Versuch im Winter 2009 (Regie: Vera Nemirova) sorgte für einen Buh- Orkan erster Güte.