Bis zu 120 Liter

Lage kritisch: Überflutungen halten Deutschland in Atem

Dauerregen sorgt in Teilen Deutschlands für hohe Pegel und stellenweise auch massiven Überflutungen. Entspannung ist keine in Sicht. 
Michael Rauhofer-Redl
03.01.2024, 16:24
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Schon seit Tagen halten Hochwasser einige Regionen Deutschlands in Atem. Der Dauerregen der vergangenen Tage sorgte für eine weitere Verschärfung der ohnehin schon angespannten Lage. Bis zu 100 Liter Regen fielen, stellenweise sogar mehr. Die Regenmassen ließen die Pegel von Mosel, Main, Rhein und den diversen Nebenflüssen nochmals deutlich ansteigen – dabei sind schon jetzt alle Flüsse und Bäche voll, und auch der Erdboden ist mit Wasser gesättigt. Vor allen in Niedersachsen und Bremen ist die Lage akut angespannt. Brechen die Deiche, droht in einigen Städten Hochwasser. 

Für die betroffenen Regionen sind die enormen Wassermassen eine Katastrophe. Die große Sorge: aufgeschwemmte Deiche, die dem Wasser nicht mehr standhalten können und zu einer Eskalation der ohnehin angespannten Lage führen. Laut Meteorologen ist auch in den kommenden Tagen keine Entspannung in Sicht. Denn: Tief Dietmar soll in den kommenden Stunden weiter Dauerregen in Niedersachsen und in Ostdeutschland bringen. 

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Besserung erst am Wochenende möglich

Laut Deutschem Wetterdienst hält dieser Regen bis Donnerstag an, Unterbrechungen sind, wenn überhaupt, nur von kurzer Dauer. Stellenweise sind auch hier wieder bis zu 120 Liter Niederschlag pro Quadratmeter möglich. Laut "Bild" habe es derartige Wetterlagen schon in den Jahren 1993 und 1995 gegeben. "Aufgrund der globalen Erwärmung werden die Luftmassen aber immer wärmer, können mehr Feuchtigkeit aufnehmen und transportieren und bringen uns mehr Potenzial für Starkregen und Überschwemmungen. Die Flutwelle im Sommer 2022 war auch eine Auswirkung", erklärt Meteorologe Dominik Jung gegenüber der "Bild". 

Eine Besserung der Lage wird erst fürs Wochenende erwartet. Dann soll nicht mehr so viel Niederschlag fallen. Durch die tieferen Temperaturen soll dieser dann als Schnee fallen.

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