Die Spielerseite soll vom ersten Angebot des deutschen Rekordmeisters "enttäuscht" gewesen sein. Max Eberl und Christoph Freund sehen die Gehaltsforderungen des Österreichers hingegen als "überzogen". Was nun wirklich der Fall ist, bleibt nur zu vermuten. Fest steht allerdings: Die Vorstellungen der beiden Lager liegen weit auseinander. Das Spielerlager hat deshalb nun den drastischen Entschluss gefasst, die "Verhandlungen erst einmal ruhen zu lassen".
Eigentlich hatten die Bayern-Verantwortlichen mit unkomplizierten Verhandlungen gerechnet. Doch dann flatterten unerwartet hohe Gehaltsvorstellungen aus Laimers Umfeld auf den Tisch – und spalteten die Fronten und führten zum Bruch. Aktuell verdient der ÖFB-Star zwischen acht und neun Millionen Euro. Seine Forderung für einen neuen Kontrakt: 15 Millionen Euro inklusive Boni, wie die "Bild" berichtet.
Damit würde der Allrounder zu den Top-Verdienern an der Säbener Straße aufschließen – passend zu seinen zuletzt gezeigten Leistungen. Denn der Österreicher zählt in der Saison zu den absoluten Leistungsträgern – überzeugt mit einer "Pferdelunge" und einem Offensivdrang. Was außerdem für Laimer spricht: Trainer Vincent Kompany ist ein großer Befürworter und der 28-Jährige kam aus Leipzig vor zwei Jahren ablösefrei – Bayern ersparte sich Kosten.
Dennoch scheinen Freund und Eberl nicht gewillt den Forderungen nachzukommen – obwohl es vom deutschen Sportboss zuletzt reichlich Lob für den Österreicher gab. Schließlich steuerte der ÖFB-Star in der laufenden Saison zwei Tore und acht (!) Vorlagen bei. Laimer hingegen erklärte Mitte Jänner: "Ich bin immer offen für alles und entspannt." Und schob diplomatisch nach: "Ich finde es schön hier in München."