Lainer und Roubinek decken Steuersünden im Burgenland auf

Gerald Fleischhacker und sein Aufdecker-Team sind am Dienstag (15.11., 20.15 Uhr, Puls 4) wieder absurden Steuerverschwendungen auf der Spur. Die Comedians Günther Lainer und Rudi Roubinek schlüpfen in der zweiten Sendung der aktuellen Staffel in die Rollen des burgenländischen "Landeskaisers" und seines Hofnarren.
Gerald Fleischhacker und sein Aufdecker-Team sind am Dienstag (15.11., 20.15 Uhr, Puls 4) wieder absurden Steuerverschwendungen auf der Spur. Die Comedians Günther Lainer und schlüpfen in der zweiten Sendung der aktuellen Staffel in die Rollen des burgenländischen "Landeskaisers" und seines Hofnarren.

Günther Lainer und Rudi Roubinek begeben sich auf steuergeldliche Spurensuche ins Burgenland: Das Burgenland hat aktuell 278 Millionen direkte Schulden. Mit der Burgenländischen Landesholding Vermögensverwaltung GmbH & Co OG., kurz BVOG, vergibt das Land Kredite an seine eigenen Tochterunternehmen. Die Bonität dieser Kreditnehmer sei laut Landesrechnungshof oft erst im Nachhinein geprüft worden.

So sei etwa mit 100 Millionen der Kauf eines burgenländischen Gemeindeanteilsverwalters finanziert worden, außerdem habe man Kredit-Engpässe der Burgenländischen Krankenanstaltengesellschaft überbrückt. Immerhin habe das Land über die BVOG auch für 25 Millionen ein Kulturzentrum in Eisenstadt und ein Tierschutzhaus gebaut. In den meisten Fällen aber handelt es sich um Umschuldungen, d.h. die Schulden bleiben bestehen und werden nur "verschoben".

Die Summe ist jedenfalls enorm: 225 Millionen aus Anleihen, welche die BVOG der Burgenländischen Landesholding abgekauft hat, dazu noch einmal dieselbe Summe an Haftungen des Landes - ergibt insgesamt 450 Millionen an Verbindlichkeiten. Bis 2036 müssen diese inklusive Zinsleistungen zurückgezahlt werden.

.

Nav-Account heute.at Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen