Aufgrund der Coronakrise greift das Land Niederösterreich 57 Gemeinden im Bundesland bei ihren Investitionen unter die Arme. Für Ausgaben von insgesamt 36,2 Millionen Euro werden im Rahmen der sogenannten Landesfinanzsonderaktionen "die Zahlungen für Zinsen bis zu drei Prozent Zinshöhe" übernommen, teilte Finanzlandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) am Dienstag in einer Aussendung mit.
"Die Coronakrise wird ein großes Loch in den Haushalten des Bunds, der Länder und der Gemeinden reißen. Für Mai liegen wir bei fast 17 Prozent weniger an Einnahmen", rechnete Schleritzko nach der Sitzung der Landesregierung vor. Diese "Corona-Lücke" betreffe nicht zuletzt aufgrund des Finanzausgleichs "alle Ebenen unseres Staates gleichermaßen".