Land NÖ setzt jetzt auf Drive-In-Testungen

Der Präsident des Samariterbundes Otto Pendl, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Rot-Kreuz-General Josef Schmoll und die NÖ Sanitätsdirektorin Irmgard Lechner in St. Pölten, wo die erste Drive-In-Teststation eingerichtet wurde.
Der Präsident des Samariterbundes Otto Pendl, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Rot-Kreuz-General Josef Schmoll und die NÖ Sanitätsdirektorin Irmgard Lechner in St. Pölten, wo die erste Drive-In-Teststation eingerichtet wurde.Bild: NLK/Reinberger
Die erste Corona-Drive-In-Station in St. Pölten wurde bereits eingerichtet, Amstetten folgt und drei weitere Standorte sind in Vorbereitung.

Um das Coronavirus weiter einzudämmen, setzt das Land Niederösterreich auf Drive-In-Testungen. Eine erste Station in St. Pölten wurde bereits am Samstag eingerichtet. Am morgigen Dienstag folgt eine in Amstetten. Mit Mistelbach, Wiener Neustadt und Zwettl sind drei weitere Standorte im Bundesland einer Aussendung vom Montag zufolge in Vorbereitung.

Um einen Drive-In-Test in Anspruch nehmen zu können, ist ein geschlossener Pkw notwendig. Der Abstrich wird nach Angaben des Landes durch das geöffnete Fenster abgenommen, das Fahrzeug darf nicht verlassen werden. Die Proben werden im Anschluss an ein Labor gesendet, die Ergebnisse der Behörde mitgeteilt.

Einem Drive-In-Test können sich nur Personen unterziehen, die dazu davor aufgefordert wurden. Eventuell Infizierte müssen sich wie gehabt an die Gesundheitsberatung 1450 wenden, wo eine erste Abklärung erfolgt. Wird der Corona-Verdacht von einem Amtsarzt bestätigt und ist die betroffene Person in der Lage, mit einem eigenen Auto zu kommen, folgt ein entsprechender Test-Termin. Auf Hin- und Rückweg dürfen keine Fahrtunterbrechungen eingelegt werden.

"Das zusätzliche Modell der Drive-In-Stationen soll zum einen die mobilen Abnahme-Teams des Roten Kreuz und des ASBÖ (Arbeiter-Samariter-Bund Österreich, Anm.) entlasten, indem lange Fahrtrouten reduziert werden können", betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Weiters ergebe sich für die möglicherweise Infizierten ein Mehr an Planbarkeit. "Wenn diese eine Drive-In-Station aufsuchen können und möchten, dann brauchen sie nicht mehr auf ein Abnahme-Team zu Hause warten, sondern werden für einen bestimmten Zeitpunkt zum Drive-In-Schalter bestellt."

Einen wichtigen Baustein auf dem Weg zu möglichst raschen Tests sah Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) in der neuen Herangehensweise an die Untersuchung. Zudem würden die Drive-In-Stationen den "optimalen Einsatz der vorhandenen Ressourcen" garantieren.

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