Landbauer fordert: "Post-Einsatz fair bezahlen"

FPÖ-Niederösterreich-Chef Udo Landbauer
FPÖ-Niederösterreich-Chef Udo Landbauer(Bild: picturedesk.com)
Der niederösterreichische FPÖ-Chef Udo Landbauer fordert, dass die Grundwehrdiener im Post-Einsatz genauso bezahlt werden wie die Leiharbeiter, die sie im Moment ersetzen: "Der Finanzminister muss den Einsatz fair bezahlen."

Grundwehrdiener im Post-Einsatz sollen gleich viel bekommen wie die Leiharbeiter, die sie ersetzen. Das fordert Niederösterreichs FPÖ-Chef Landbauer. Die Post zahle zwar 30 Euro pro geleisteter Stunde und Soldat an den Staat. Das Geld fließe aber nicht an die Rekruten. "Der Finanzminister muss den Einsatz fair bezahlen." Viele Grundwehrdiener seien auch sauer, dass sie "Packerl schleppen" müssten und keine militärische Grundausbildung erhielten, so der FPÖ-Niederösterreich-Chef.

Weitere 250 Soldaten im Post-Einsatz

Nach 400 Soldaten im Post-Logistikzentrum Hagenbrunn (NÖ) haben weitere 250 im Verteilzentrum Inzersdorf ihren Corona-Einsatz gestartet. Für vorerst zwei Wochen sollen sie im Schichtbetrieb krankheitsbedingt ausgefallene Postbedienstete – großteils Leiharbeiter – ersetzen. Aufgaben sind das Sortieren von Paketen und das Beladen der Lkw. Zwischen den Schichten wird das Gebäude vom ABC-Abwehrzentrum desinfiziert.

Wie viel der Einsatz kosten wird, wollen derzeit weder Post noch Heer prognostizieren. Grundwehrdiener erhalten im schlechtesten Fall rund 346 Euro im Monat, wäre die Post als Einsatzfall definiert, wären es rund 492 Euro. Postgewerkschaftschef Helmut Köstinger verurteilt den Einsatz von Leiharbeitern: Bei 500.000 Arbeitslosen habe er dafür "null Verständnis", sagte er.

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