Landeschef Doskozil spricht über Hass in SPÖ

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SP)
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SP)Bild: Sabine Hertel
Am 26.1. wählt das Burgenland. Amtsinhaber Hans Peter Doskozil startete nun in Oberwart in den Intensiv-Wahlkampf und rechnete (auch) mit der eigenen Partei ab.
Es ist nicht alles rosarot bei den Roten – was spätestens seit der krachend gescheiterten Nationalratswahl allen im Land klar ist, sprach nun auch ein Spitzenrepräsentant der Partei öffentlich aus. Beim Wahlkampfauftakt der SPÖ Burgenland in Oberwart schwor Hans Peter Doskozil die Funktionäre darauf ein, "nach dieser Misere" und nach "diesen Wahlergebnissen der letzten Jahre eine Trendwende einzuleiten. Sein bei der von ORF-Star Alfons Haider moderierten Veranstaltung ausgesprochenes Ziel: "ein Ergebnis mit einem Plus". 2015 erreichte die SPÖ im Burgenland 42 Prozent.

Doskozil über Hass in SPÖ



Auch mit den eigenen Genossen ging er hart ins Gericht: "Ich hätte schon oft den Grund gehabt, zu verzweifeln", so der Landeschef, der seit März im Amt ist. Und weiter: "Ich war sicher kein Kind von Traurigkeit, wenn es darum gegangen ist, Meinungen auszutauschen. Aber mir ist noch von niemandem, noch von keinem politischen Gegner derartiger Hass oder negative Energie entgegengekommen oder mir direkt entgegengeweht wie teilweise aus der eigenen Partei. Das muss man wissen, dessen muss man sich bewusst sein." Doskozil: "Ich habe Dinge in Niederösterreich erlebt, ich habe Dinge in Tirol erlebt, die wünsche ich keinem einzigen Funktionär", sagte so der 49-Jährige. Er bat seine Funktionäre, noch einmal alles zu mobilisieren, um am 26.1. ein starkes Ergebnis erzielen zu können. Doskozil versprach: "Wir werden es der restlichen Sozialdemokratie in Österreich beweisen ..."

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