Niederösterreich

Landesfeiertag war heuer eine bescheidene Angelegenheit

Am heutigen 15. November wird in Niederösterreich der Heilige Leopold gefeiert. Coronabedingt fielen die meisten Veranstaltungen heuer aber aus.
15.11.2020, 16:39

Im ganzen Bundesland finden für gewöhnlich rund um den 15. November Feierlichkeiten zu Ehren des niederösterreichischen Landespatrons statt. Fast alle fielen heuer allerdings wegen der Corona-Maßnahmen aus. So auch das beliebte "Fasslrutschen".

40.000 Gäste bei Kirtag

Die wohl bekannte Leopoldiveranstaltung findet normalerweise in Klosterneuburg statt. Rund 40.000 Gäste besuchten das traditionsreiche Leopoldifest, also den Jahrmarkt auf dem Rathausplatz sowie die Weinkost, in vergangenen Jahr.

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Statt fand in Klosterneuburg heuer lediglich ein Festgottesdienst mit Bischof Alois Schwarz und rund 50 Gästen, der auch via Livestream übertragen wurde. Feierliche Gottesdienste zu Ehren des Landespatrons gab es auch in den beiden anderen Klostergründungen Leopolds, der Abtei Heiligenkreuz und in der Basilika von Klein-Mariazell.

Mikl-Leitner fällt Verzicht schwer

"Heuer ist alles anders. Beherrschende Themen wie Corona und Terror machen alles anders. Und das bedeutet: Wir begehen unseren Landesfeiertag in einer Zeit, in der uns allen eigentlich nicht zum Feiern ist", sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in einer Videobotschaft anlässlich des heutigen Landesfeiertages. Das falle nicht leicht, weil Niederösterreich ein Land sei, das Sinn für Tradition habe und weil die Niederösterreicher Menschen seien, die zu feiern verstehen.

Mikl-Leitner meldete sich via Video-Botschaft.
NLK Filzwieser

„Egal ob Geburten, Geburtstage und Hochzeiten, besondere Anlässe und Jubiläen, oder einfach das gemütliche Beisammensein mit unseren Freunden oder Verwandten. Wir haben Sinn für Tradition und wir verstehen es zu feiern. Und auch mir persönlich fällt der Verzicht nicht leicht, weil ich Menschen einfach mag – und weil ich die persönlichen Begegnungen am meisten schätze“, so Mikl-Leitner.