Landesvize warnt vor Billig-Böllern

Bild: Herbert Käfer

Der Jahreswechsel steht bevor und für viele gehören Raketen und Böller zum Feiern dazu. Leider beginnt dann das neue Jahr viel zu oft in der Unfallambulanz: Brandwunden, Augenverletzungen und Hörschäden sind die Folgen des sorglosen Umgangs mit Feuerwerksartikel. Landes-Vize und Konsumentenschutzreferentin Karin Renner mahnt deshalb zur besonderen Vorsicht.

Der Jahreswechsel steht bevor und für viele gehören Raketen und Böller zum Feiern dazu. Leider beginnt dann das neue Jahr viel zu oft in der Unfallambulanz: Brandwunden, Augenverletzungen und Hörschäden sind die Folgen des sorglosen Umgangs mit Feuerwerksartikeln. Landesvize und Konsumentenschutz-Referentin Karin Renner (SP) mahnt deshalb zur besonderen Vorsicht.
"Hände weg vor Eigenbau-Raketen oder Billigimporten aus dem Ausland. Sie stellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar", warnt Renner. Und weiter: "Auch das Verbinden mehrerer Feuerwerkskörper zu einem Super-Knaller ist lebensgefährlich und daher verboten."

Renners Tipps für eine sichere Silvesternacht: Feuerwerkskörper gehören nicht in Kinderhände. Raketen und Böller dürfen nur im Freien und in sicherem Abstand zu Menschen, Autos und Gebäuden abgefeuert werden. Gezündete Knallkörper dürfen nie in den Händen gehalten werden. Nicht zündende Böller sollten mindestens 15 Minuten unberührt liegen gelassen werden. Und: "Blindgänger" mit Wasser ablöschen.

Auf den Verpackungen müsse eine deutschsprachige Gebrauchsanleitung vorhanden sein. "Fehlt diese, das Produkt keinesfalls kaufen, sofort reklamieren und bei der Polizei anzeigen," sagt die Konsumentenschützerin.

"Wenn es zu Silvester unbedingt krachen soll, ist stets auf die Sicherheit für Menschen, Tiere und Umwelt zu achten," empfiehlt die Landesvize.

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