Lange Suche nach verletztem Mountainbiker

Weil die Ortsangabe so ungenau war, suchten Mitglieder der Bergrettung lange nach einem am Anninger gestürzten Mountainbiker.
Langwierige Rettungsaktion am Sonntag ab etwa 15 Uhr nachmittags am Anninger, dem Hausberg der Mödlinger: Ein Mountainbiker war im steilen Gelände schwer gestürzt, blieb verletzt liegen.

Laut ersten Informationen der alarmierten Rettungskräfte sollte der Mann etwa 300 Meter vom Sendemast entfernt liegen, die Gegend wurde abgegrast – aber ohne Erfolg.

"Leider konnte dieser dort und auch auf den umliegenden Wegen nicht gefunden werden, weshalb die Alpinpolizei die Libelle (Polizeihelikopter) mit Wärmebildkamera anforderte. Nach weiterem Suchen konnte der Patient jedoch gefunden, und die Libelle storniert werden", berichtet die Bergrettung Wienerwald Süd.

CommentCreated with Sketch.4 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Biker stark unterkühlt

Mit dem Einsatzfahrzeug fuhr man also die Wege rundherum ab, um möglichst nahe zum Verletzten zu gelangen.

"Mit der Trage benötigten wir noch etwa 15 Minuten zum Patienten, um diesen nach der Erstversorgung, insbesondere einem entsprechenden Wärmemanagement, zum Fahrzeug zu tragen. Durch das steile und rutschige Gelände war eine Seilsicherung notwendig", so die Mitglieder der Bergrettung.

Schmerztherapie noch vor Ort

Während die ehrenamtlichen Retter den Verletzten abtransportierten, wurden der Notarzt des Roten Kreuzes und sein Team abgeholt, damit beim Sportler eine Schmerztherapie eingeleitet werden konnte.

Der Mountainbiker konnte schließlich mit dem Gelände-Auto der Bergrettung abtransportiert und dem Rettungswagen übergeben werden.

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