Österreich

Laptop-Akku verursacht Wohnungsbrand

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:13

Nach einem Brand im Bezirk Baden steht jetzt die Ursache fest: Der Akku eines Laptops ist zu heiß geworden. Laut Feuerwehr kommt das eher selten vor, ist aber bei allen technischen Geräten möglich. Die Folgen bei dem Wohnungsbrand waren verheerend.

Bei dem Brand in Lindabrunn (NÖ) war die Küche völlig ausgebrannt, die Nebenräume sind nicht mehr bewohnbar. Der Akku eines Laptops war zu heiß geworden. Das Gerät stand auf einer dicken Wolldecke auf einem Küchentisch, dadurch waren die Lüftungsschlitze des Laptops verlegt. "Dadurch kann es passieren, dass das Gerät überhitzt und dann auch Feuer fängt“, sagt Franz Resperger vom Landesfeuerwehrkommando NÖ.
„Ein Laptop ist durch einen elektronischen Sicherheistmechanismus geschützt, das heißt: Dieser Mechanismus erkennt ob ein Gerät überladen oder überhitzt ist. Und wenn ja, dann wird dieser Mechanismus aktiviert und das Gerät schaltet sich von alleine ab.“
Doch wenn dieser Schutzmechanismus ausfällt, dann besteht, so wie im Fall Lindabrunn, die Gefahr eines Feuers. Passieren kann das bei jedem Gerät, grundsätzlich raten Experten aber dazu zertifizierte Geräte zu kaufen und auch beim Zubehör keine Nachbauelemente zu verwenden.

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