Lärm, Baustelle: Urlaub war für Familie ein Albtraum

Tipps für Reisende: Arbeiterkammer-Niederösterreich-Chef Markus Wieser bei der Flughafen-Aktion der AK.
Tipps für Reisende: Arbeiterkammer-Niederösterreich-Chef Markus Wieser bei der Flughafen-Aktion der AK.Bild: Wolfgang Prinz

Der langersehnte Traumurlaub am türkisblauen Meer auf Rhodos wurde für Familie Kraus aus Gänserndorf zur Nervenprobe. Es warteten eine Großbaustelle und jede Menge Lärm.

"Wir hatten uns so auf diesen Urlaub gefreut", erzählt Luise Kraus kopfschüttelnd. Für sie, ihren Mann und die zwei Töchter gab es statt Entspannung bei Wellenklängen am Meer nur eines: Ohrenbetäubendes Pressluftgehämmer direkt neben dem Hotel.

Also wandte sich die Familie an die Arbeiterkammer – und bekam eine Entschädigung.

"Mängel muss man nicht hinnehmen"

"Solche Mängel muss man nicht hinnehmen", erklärt AK-Konsumentenschützer Manfred Neubauer. Denn: Bei Lärmbelästigung tagsüber stehen Urlaubern Entschädigungen von fünf bis 25 Prozent des Reisepreises zu, bei schlechter Hotelreinigung sind es zwischen zehn und 20 Prozent.

Der Experte rät, gleich beim Reiseleiter vor Ort zu reklamieren, wenn das Problem nicht behoben wird, sollte man sich nach der Rückkehr schriftlich beim Veranstalter beschweren.

Eine Kooperation mit der AK Niederösterreich – "Heute"-Leser fragen, AK Niederösterreich antwortet: Schicken Sie Ihre Frage an redaktion-noe@heute.at oder an konsumentenberatung@aknoe.at.

Haben auch Sie eine kuriose Geschichte im Urlaub erlebt? Schicken Sie sie an onlineredaktion@heute.at! (red)

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